Schwerte: Bürgermeister und Kämmerer besichtigen Fuhrpark der Feuerwehr Mitte

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Schwerte – Wie modern ist die Technik der Freiwilligen Feuerwehr Schwerte-Mitte? Das haben sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Kämmerer und Beigeordneter Niklas Luhmann vor Ort angesehen, teilte die Stadt Schwerte mit. Einheitsführer Daniel Westerhoff hatte sie an die Feuer- und Rettungswache Schwerte eingeladen. Die Fahrzeuge wurden dort in den letzten Jahren in ihrer Ausstattung grundlegend modernisiert, passend zu den heutigen Anforderungen.

Bei einem Einsatzfahrzeug, dessen Anschaffungswert allein bei rund 800.000 Euro liegt, führte Thomas Sczimarowski (Einsatz und Technik) beide durch das Innere. Er zeigte unter anderem die Atemschutzgeräte direkt hinter den Sitzen sowie die moderne Wärmebildkamera. Zum Fuhrpark gehören außerdem ein „Gerätewagen Hygiene“, in dem Einsatzkräfte Schutzkleidung ablegen, die eventuell mit Schadstoffen verunreinigt ist, und ein Fahrzeug des Bundes für den Zivilschutz.

Wenn neue Fahrzeuge angeschafft werden, geben die Freiwilligen ihr Wissen in Arbeitskreisen weiter und entwickeln mit der Abteilung Technik Lösungen, die zum Bedarf passen. Westerhoff erklärte: „Wir möchten das Altbewährte bewahren und gleichzeitig die sinnvollen Innovationen der Zukunft nutzen“. Er bedankte sich bei der Stadt, besonders bei Axourgos und Dezernent Luhmann, für Unterstützung und Vertrauen.

Laut Axourgos muss sich jeder, der Menschen in Notlagen beisteht, auf seine Ausrüstung verlassen können. Deshalb investiere die Stadt in eine Ausstattung, die auf die Anforderungen der Feuerwehr abgestimmt sei. Genauso bedeutsam seien jene Menschen, die ehrenamtlich für die Sicherheit in der Stadt eintreten und diese Technik bedienen. Wie groß dieser Einsatz ist, machte Westerhoff an Zahlen fest: Die Einheit Mitte leistet jährlich rund 150 Einsätze, dazu kommen rund 48 Übungsdienste und weitere Sonderaufgaben.

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Was dahintersteckt

Die Wärmebildkamera, die in Schwerte vorgestellt wurde, hat bei der Feuerwehr feste Aufgaben. Laut Wikipedia dient sie dort dem Aufspüren von Glutnestern nach Bränden und der Suche von Personen in verrauchten Gebäuden oder weitläufigem Gelände bei Dunkelheit.

Wie Wikipedia schreibt, arbeiten Feuerwehren mit Aufnahmen in Graustufen, auf denen sich der wärmste Punkt ab einer gewissen Temperatur rot darstellt. Eine Wärmebildkamera wertet nur Unterschiede in der eintreffenden Strahlungsleistung aus. Objekte mit stark unterschiedlichem Emissionsfaktor können deshalb einen scheinbaren Temperaturunterschied ergeben.

Unser Blick

Die Besichtigung zeigt, dass Investitionen in Technik nur mit den Menschen funktionieren, die sie nutzen. Dass die Ehrenamtlichen bei der Beschaffung mitreden, ist ein gutes Zeichen. Offen bleibt, welche Fahrzeuge als Nächstes ersetzt werden sollen und wie die Stadt die Kosten über mehrere Jahre plant. Dazu steht in der Mitteilung nichts.

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