Datteln: Apfelernte im Werner Andler Garten am Kinderschmerzzentrum

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Recklinghausen – Am Deutschen Kinderschmerzzentrum ist in diesem Jahr Apfelkuchen auf den Tisch gekommen, gebacken aus Früchten des eigenen Gartens. Chefarzt Boris Zernikow und Ergotherapeutin Jutta Vagedes ernteten die Äpfel gemeinsam, wie das Kinderpalliativzentrum Datteln mitteilte. Zwei Kolleginnen verarbeiteten sie anschließend zu drei Blechen Apfelstreuselkuchen, über die sich Familien und Team freuten.

Der Apfelbaum wächst im kleinen „Werner Andler Garten“. Er liegt links vor dem Zugang zum Deutschen Kinderschmerzzentrum, an der Strecke zum Haupteingang der Kinderklinik. Im Herbst dürfen Besucher die Äpfel dort probieren. Im Garten wachsen außerdem die Lieblingsblumen von Werner Andler.

Wer Werner Andler war

Prof. Werner Andler war langjähriger ärztlicher Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik. Er starb am 5. Juni 2013. Nach Angaben der Klinik prägte er deren Entwicklung über viele Jahre. Er unterstützte die Entstehung des Deutschen Kinderschmerzzentrums und des Kinderpalliativzentrums, so die Klinik, engagiert, fachlich weitsichtig und menschlich. Ohne seinen Einsatz, so die Klinik, wären beide Einrichtungen in dieser Form nicht entstanden.

Der Garten wurde als Zeichen der Wertschätzung gemeinsam mit Andlers Frau Dorothea angelegt. Dort wachsen auch seine Lieblingsäpfel.

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Neben der medizinischen und therapeutischen Arbeit machen laut Mitteilung die kleinen gemeinsamen Momente den Stationsalltag aus: ein Gespräch zwischendurch, eine gemeinsame Aktion im Garten oder auch ein frisch gebackener Apfelstreuselkuchen.

Das Wichtigste

  • Ort: „Werner Andler Garten“, links vor dem Zugang zum Deutschen Kinderschmerzzentrum, an der Strecke zum Haupteingang der Kinderklinik
  • Besucher dürfen die Äpfel im Herbst probieren

Unser Blick

Die Geschichte zeigt, wie eine Klinik das Andenken an einen früheren Direktor lebendig hält, nämlich mit einem Garten, den man schmecken kann. Das passt zu einem Ort, an dem Familien oft schwere Zeiten durchmachen. Offen bleibt, zu welchen Zeiten Besucher den Garten nutzen können, denn genaue Zeiten nennt die Mitteilung nicht.

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