Bochold: Spatenstich für Sporthalle im „Quartier der Generationen“

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Essen – Im Essener Stadtteil Bochold geht der Bau des „Quartiers der Generationen“ in die nächste Runde. Oberbürgermeister Thomas Kufen gab dafür am Freitag, 16. Oktober, mit einem Spatenstich das Zeichen, teilte die Stadt Essen mit. Zuerst wird das Gelände für die weitere Bebauung vorbereitet, außerdem startet der Neubau einer Zweifach-Sporthalle. Wohnen, Bildung, Sport und Erholung sollen im Quartier künftig zusammenkommen.

Kufen sagte, die Stadt schaffe in Bochold einen Ort, an dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen. Die Interessen und Bedürfnisse der Generationen würden hier vereint. Außerdem sagte er: „Essen ist eine Großstadt für Kinder und zugleich eine seniorenfreundliche Großstadt.“

Was im Quartier entsteht

Die Zweifach-Sporthalle soll vormittags dem Schulsport dienen, nachmittags und abends den Sportvereinen. Als Fertigstellung ist Oktober 2027 vorgesehen. Das Gebäude bekommt ein begrüntes Dach und eine Photovoltaikanlage und wird mit Fernwärme beheizt. Nach Angaben der Stadt trägt das zum Energiesparen bei und wirkt sich positiv auf das Stadtklima aus.

An der Germaniastraße entsteht eine neue Kindertageseinrichtung mit Platz für 85 Kinder, darunter 15 Kinder unter drei Jahren. Dazu kommen öffentlich geförderte und freifinanzierte Wohnungen, die unterschiedlichen Wohnbedürfnissen gerecht werden sollen. Grünflächen, Spielplätze und ein Quartiersplatz ergänzen das Angebot.

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Darüber hinaus entsteht in Borbeck ein neues Hallenbad. Die Arbeiten laufen bereits, im Juli 2025 wurde der Grundstein gelegt.

An der Entwicklung beteiligt sind die GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE), die Sport- und Bäderbetriebe Essen, die Sportvereine sowie Politik und Verwaltung.

Das Wichtigste

  • Spatenstich: Freitag, 16. Oktober
  • Fertigstellung der Zweifach-Sporthalle: Oktober 2027 vorgesehen
  • Neue Kita an der Germaniastraße: Platz für 85 Kinder, darunter 15 Kinder unter drei Jahren

Was dahintersteckt

Wer in eine öffentlich geförderte Wohnung ziehen möchte, braucht laut Serviceportal der Stadt Essen einen Wohnberechtigungsschein (WBS). Ihn gibt es nur, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Je nach Haushaltsgröße wird zudem nur eine bestimmte Wohnungsgröße zugebilligt.

Wer noch keine konkrete Wohnung in Aussicht hat, beantragt einen allgemeinen WBS. Dafür fallen laut Stadt 10,00 bis 20,00 Euro Gebühren an, die Wohnungsvermittlung ist gebührenfrei. Persönliche Vorsprachen sind bei der Antragsannahme nur nach Terminvergabe möglich.

Für einen Kita-Platz erstellt das Jugendamt Essen für alle Essener Kinder eine Kinderbetreuungsnummer, die bei der Online-Vormerkung über Little Bird nötig ist. Über das Elternportal lässt sich ein Kind laut Stadt für bis zu 7 Einrichtungen pro Kita-Jahr anmelden. Bei Fragen hilft der Familienpunkt der Stadt Essen.

Unser Blick

Das Quartier verspricht viel für unterschiedliche Altersgruppen. Offen lässt die Mitteilung, wie viele Wohnungen entstehen, wie groß der geförderte Anteil ist und wann die Kita öffnet. Wer sich für eine Wohnung oder einen Kita-Platz interessiert, sollte die Angaben der Stadt im Blick behalten und früh mit den Anträgen beginnen.

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