Kamen: Künstlerbund Schieferturm zeigt „IMMER NEU“ im Haus der Stadtgeschichte

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Wer sich in Kamen für Kunst von Menschen aus der Nachbarschaft interessiert, hat im Haus der Stadtgeschichte Gelegenheit dazu: Der Künstlerbund Schieferturm Kamen e. V. stellt dort rund 50 Arbeiten seiner Mitglieder aus. Die Schau trägt den Titel „IMMER NEU“, wie die Stadt Kamen mitteilte.

Die Werke sollen dazu anregen, Alltägliches mit anderen Augen zu sehen. Fantasievolle Bildtitel, ungewöhnliche Motive und eine große Bandbreite an Ausdrucksformen gehören dazu. Nach Angaben der Stadt zeigen die Mitglieder Acrylmalerei, Keramik, Fotografie, Aquarell- und Grafitzeichnungen, Collagen sowie Mixed Media. Die Ausstellung soll neue Sichtweisen eröffnen und zum Nachdenken und zum Austausch einladen. Die Stadt beschreibt die Werkschau als abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch Techniken und Themen.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr. Daniel Heidler, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Kamen, spricht ein Grußwort. Anschließend führt die Kunstwissenschaftlerin Anke Schmich in die Ausstellung ein. Musikalisch begleitet Christoph Breuer den Abend mit Klängen der Handpan.

Die Schau läuft bis zum 26. November 2026 und ist zu den regulären Zeiten im Haus der Stadtgeschichte zu besichtigen. Das Kultur-Team der Stadt hofft auf viele Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei.

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Das Wichtigste

  • Vernissage: Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
  • Ausstellung: bis zum 26. November 2026, zu den regulären Zeiten des Hauses
  • Ort: Haus der Stadtgeschichte, Kamen
  • Eintritt: frei

Was dahintersteckt

Zwei der gezeigten Techniken lassen sich kurz erklären. Beim Aquarell bleibt der weiße Untergrund nach Angaben von Wikipedia oft bewusst stehen, die Farbe deckt das Papier also nicht überall. Wer Salz auf noch feuchte Farbe aufträgt, kann laut Wikipedia besondere Effekte erzielen, etwa die Darstellung von Schnee.

Auch der Begriff Mixed Media lässt sich kurz erklären. Nach der englischsprachigen Wikipedia gilt es als Mixed Media, wenn Künstler nasse und trockene Medien zusammen verwenden. Zu den nassen Medien zählen demnach Farben und Tinten, die beim Auftragen eine gewisse Flüssigkeit haben. Trockenen Materialien wie Bleistiften oder Kohle fehlt diese Flüssigkeit. Erst das Zusammenspiel der verschiedenen Mittel ergibt das fertige Werk.

Unser Blick

Die Mischung aus Keramik, Fotografie und Zeichnung macht neugierig, weil sich so verschiedene Handschriften der Mitglieder an einem Ort vergleichen lassen. Der freie Eintritt senkt die Hürde, und die Vernissage bietet mit Einführung und Musik einen guten Einstieg. Die Mitteilung nennt leider keine Öffnungszeiten. Wer an einem bestimmten Tag kommen will, sollte sie vorher erfragen.

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