Kamen: Firma spendet Kompressor für Feuerwehrhaus in Südkamen

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Im Feuerwehrhaus Südkamen steht seit Kurzem ein neuer Kompressor, den die Kamener Firma Pressure Company gespendet hat. Das teilte die Stadt Kamen mit. Südkamen war der letzte Feuerwehrstandort in Kamen, dem eine solche technische Lösung bislang fehlte.

Wozu der Kompressor dient

Das Bremssystem moderner Feuerwehrfahrzeuge braucht Druckluft. Stehen die Fahrzeuge länger in der Halle, muss dieser Druck normalerweise erst aufgebaut werden, bevor es losgehen kann. Mit dem Kompressor bleibt der Druck im System auch erhalten, wenn die Fahrzeuge stehen. Bei einem Alarm kommen die Einsatzkräfte dadurch zügiger los. Nach Angaben der Stadt verkürzt das die Ausrückzeiten im Ernstfall.

Wartung bleibt bei der Firma

Pressure Company liefert nicht nur das Gerät. Das Unternehmen wird weiterhin auch sämtliche Kompressoren der Kamener Feuerwehr prüfen und warten. So soll die Druckluftversorgung langfristig zuverlässig laufen.

Arnold Golombek von der Firma versteht die Spende als Beitrag zum Dienst an der Gesellschaft. Das Unternehmen sei der Region eng verbunden und helfe Kundschaft aus Kamen nach Möglichkeit direkt und ohne Umstände. Kamener Unternehmen berechne die Firma zum Beispiel grundsätzlich keine Anfahrtsgebühr. Die Unterstützung der Feuerwehr sei ein weiterer Schritt in dieser Haltung.

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Feuerwehrchef Volker Rost dankte der Firma. Mit der Spende sei ein wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft geleistet. Auch im Alltag sei die Hilfe der Wirtschaft von Bedeutung, zum Beispiel dann, wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten für Einsätze in der Arbeitszeit freistellten.

Pressure Company wechselt in naher Zukunft in größere Räume im Technopark der Stadt und bleibt damit in Kamen ansässig. Das Engagement für die Region will die Firma fortsetzen.

Unser Blick

Ein Kompressor wirkt unscheinbar, doch er entscheidet mit darüber, wie schnell ein Fahrzeug aus der Halle kommt. Schön ist, dass die Wartung gleich mitgeregelt ist, denn eine Spende ohne Pflege hilft wenig. Offen bleibt, was das Gerät wert ist und ob die Wartung für die Stadt kostenfrei bleibt. Die Mitteilung sagt dazu nichts.

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