Witten tauscht 1.130 alte Straßenlampen gegen LED-Leuchten aus

Veröffentlicht:

Witten – In Bommern, Heven und Stockum bekommen viele Nebenstraßen neues Licht. Die Stadt Witten ersetzt dort 1.130 Kleinkofferleuchten durch LED-Leuchten, teilte die Stadt Witten mit. Die alten Lampen sind nach ihren Angaben über 30 Jahre alt und gelten als veraltet.

Los geht es am Montag, 9. November, in Bommern. Dort werden zuerst die Leuchten in der Siedlung südlich der Nachtigallstraße getauscht. Bis Ende Januar sollen alle 1.130 Straßenleuchten in den Stadtteilen umgerüstet sein.

Weniger Strom, gleichmäßigeres Licht

Die LED-Leuchten brauchen laut Stadt nur rund ein Drittel der Energie der bisherigen Lampen. Karsten Meurer vom städtischen Tiefbauamt nannte eine durchschnittliche Brenndauer von rund 4.000 Stunden pro Jahr. Daraus ergebe sich eine jährliche Einsparung von rund 103.960 Kilowattstunden (kWh) Strom. Meurer sagte außerdem, die Modernisierung senke dauerhaft die Energiekosten und sei ein Beitrag zum Klimaschutz.

Die Straßen sollen künftig besser und gleichmäßiger ausgeleuchtet sein. Damit das Licht gut verteilt wird, ließ die Stadt vorab eine lichttechnische Berechnung durchführen. Meurer erklärte dazu: „Dadurch konnte die Beleuchtung gezielt auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden“.

Anzeige
Anzeige: Werbefläche im Revier frei

Finanziell unterstützt wird die Umrüstung als Klimaschutzmaßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Das Förderprogramm betreut die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH im Auftrag der Bundesregierung als Projektträgerin.

Das Wichtigste

  • Start: Montag, 9. November, in Bommern, Siedlung südlich der Nachtigallstraße
  • Ende der Umrüstung: bis Ende Januar
  • Betroffene Stadtteile: vor allem Bommern, Heven und Stockum
  • Umfang: 1.130 Straßenleuchten

Unser Blick

Anwohner in den betroffenen Siedlungen müssen sich auf Arbeiten in ihrer Straße einstellen, den genauen Zeitplan je Straße nennt die Stadt aber nicht. Eine Übersicht, wann welche Straße an der Reihe ist, wäre hilfreich. Dass die Beleuchtung vorab berechnet wurde, spricht für ein durchdachtes Vorgehen. Ob das Licht im Alltag überzeugt, zeigt sich erst nach dem Umbau.

Mehr aus dem Revier

Anzeige: Werbefläche im Revier frei

Neueste Meldungen